1sab – Highlights aus dem Skilager in Brigels (Ausschnitte)

„Am Montag Morgen musste ich früh aufstehen, damit wir um ca. 9-10h in Brigels ankamen. Das fand ich doof, weil ich am liebsten länger geschlafen hätte. Aber ich konnte ja im Car noch einmal schlafen.“
(Angela Räss)

„Am schönsten vom ganzen Skilager fand ich den Abendspaziergang vom Montag. Alle hatte sich warm angezogen, denn es war nicht besonders warm draussen. Die Nachtwanderung führte die ganze Gruppe hinaus zu den Pisten, vorbei an dunklen Häusern. Später machten wir eine Stafette. Man musste die Piste hinauf rennen, um einen Skistock herum, den danebenliegenden Plastiksack nehmen und dann vorbei an angezündeten Fackeln die Piste hinunter schlitteln.“
(Rahel Roth)

„Am Dienstag Morgen stand ich hundemüde auf, weil ich fast nicht geschlafen hatte, da mein Bettnachbar zu laut schnarchte. Aber an diesem Abend schlief ich gut, weil ich vor meinem schnarchenden Bettnachbar einschlief.“
(Adrian Frei)

„Am Casino-Abend habe ich zuerst gepokert, weil es das einzige noch freie Spiel war. Ich habe aber leider keine Ahnung gehabt, wie es geht. Mir wurde es dann ein wenig erklärt und ich habe dann einfach den anderen zugeschaut und auf mein Glück gehofft. Aber es war doch nicht das Beste, nur Geld zu verlieren. Also habe ich mir ein anderes Spiel gesucht.“
(Dennis Camera)

„Auf einmal konnte ich nicht mehr gut bremsen und Lisa auch nicht. Wir fuhren in einander und umarmten uns. Wir konnten nicht mehr stehen, denn die Skis rutschten weg und wir fielen um. Herr Hess sagte: „Ihr könnt euch zu Hause umarmen, wenn ihr euch so gern habt, aber nicht auf der Piste.“ Lisa und ich lachten laut.“
(Jathana Veluppillai)

„Genau vor dem Mittagessen fuhren wir die letzte Abfahrt zum Haus. Es war eine Auslaufpiste, als ich plötzlich stürzte und mein Arm nach hinten in den Schnee schlug. Schmerz durchfuhr meinen Arm. Sofort kam mein Snowboardleiter zu mir und sagte, dass der Arm womöglich gebrochen sei. Wir fuhren mit dem Auto zum Arzt, welcher einen Grünholzbruch feststellte. Somit musste ich mich bereits am gleichen Tag verabschieden und nach Hause fahren. Zu Hause empfing mich meine Mutter, die nicht sehr erstaunt war.“
(Andreas Kurer)

„Das Skilager war sehr toll, aber am meisten hat mir der Mittwochabend mit dem Achtkampf gefallen. Es war toll, mit meinen Zimmerkolleginnen die einzelnen Posten zu bewältigen. Der erste Posten war der schrecklichste von allen acht: Wir mussten barfuss sicher etwa zehn Meter durch den Schnee gehen! Beim zweiten Posten konnte ich mich ein bisschen ausruhen, weil ich nämlich nicht gut zielen kann. Aber das muss man gut können beim „Kerzen-mit-einer-Wasserpistole-löschen“. Für den dritten Posten brauchte man sehr viel Energie, weil man da mit zusammengebundenen Füssen um einen Pfosten in ca. fünf Metern Entfernung hüpfen musste. Dieser Pfosten war im Schnee!“
(Svenja Züllig)

„Bei der Rangverkündigung des Skirennens waren Maha, Remo und Mich auf dem Podest und bekamen die Medaillen. Sie wollten schon weggehen, aber Herr Letsch sagte: „Stopp! Medaillen her! Das war ein Witz!“ Schlussendlich gewannen Andrin, Sandro und ich die Medaillen bei den Skifahrern Knaben.“
(Michael Kobelt)

„Mein Highlight war eigentlich während der ganzen Woche das Schanzenspringen. Das kann ich einfach viel besser als das Rennfahren, weil ich einfach viel lieber durch die Luft fliege als schnell eine Slalompiste hinunter zu rasen. Ich suche gerne die Herausforderung beim Grinden über Stangen, bei besonders schwierigen Sprüngen und beim Tiefschneefahren.“
(David Knierim)

„Am Donnerstag Abend war die Disco, auf die ich mich besonders gefreut hatte. Als sich alle vorbereiteten, war es sehr lustig, ein paar Knaben zuzuschauen, wie sie sich stylten. Fast schlimmer als Mädchen!“
(Florian Wirth)

„Mit vielen Tanzspielen ging es an der Disco weiter. Deborah, Roman und Madlaina machten noch das Oberhuhn gegeneinander aus. Nach einer gewissen Zeit kamen die Lehrer und informierten uns, wann Nachtruhe sei. Frau Brogle gab uns noch einen Sack Jelly-Bellys, den wir aufteilten. Alle gingen hoch, um sich für das Bett bereit zu machen, ausser jene Leute, die noch das Licht abbauen mussten. Soviel Spass hatte ich schon lange nicht mehr, wie am Donnerstag Abend im Skilager!“
(Livia Loher)