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Projektarbeit Brunnen für die Raiffeisenbank – März 07

Für die Raiffeisenbank in Marbach entwarfen und bauten die Werkenklassen (3a/3c, 3b, 3f) Brunnenmodelle. Welches ist wohl das Siegermodell?

von Tina Fantelli/Manuela Forter/Samuel Tanner

Mit dem Umbau der Raiffeisenbank Marbach im Laufe des vergangenen Jahres wurde die Idee eines Brunnens für die der Bank anliegende Wiese nahe dem Marbacher Dorfzentrum wach. Für die Konzipierung der zur Auswahl stehenden Modelle wurden schliesslich Ende September 2006 drei Werkenklassen (3a/3c, 3b, 3f) des Schulhauses Sonnental um ihren Lehrer Beni Ender angefragt. Mit diesem Auftrag konfrontiert, stimmten die Schüler dem anspruchsvollen Projekt voller Vorfreude zu.

Nach der Gruppeneinteilung – es wurden verschiedenste Einer-, Zweier, und Dreiergruppen gebildet – folgte eine Phase der Ideensammlung. Als sich die Gruppen für die beste Idee aus dem Team entschieden hatten, ging es an die Umsetzung. Verschiedenste Arbeiten warteten.

Zu Beginn aller Brunnenmodelle stand das Schalen der Grundformen. Mit aufwändigen Holzkonstruktionen oder Rohren wurde gearbeitet, damit der Brunnen auf einem schönen Fundament stehen kann. Nach dem Abschluss der Gussarbeiten rund um das Fundament individualisierten sich die Arbeitsgänge: Die einen Gruppen klügelten eine Konstruktion für ihren speziellen Wasserausstoss aus. Andere löteten, schweissten, schliffen und sägten an den Metallteilen für den Brunnen. Schnell einmal stellten die Schüler fest, welchem interessanten, aber auch herausfordernden Projekt man sich Woche für Woche stellen konnte. Nicht selten war man auch über die Unterstützung durch Lehrer Beni Ender froh, der sich so mancher Probleme annehmen musste. Die intensivste Phase war rückblickend sicherlich die Erarbeitung aller Brunnenteile, die enorm viel Zeit in Anspruch nahm.

Je eher man jedoch das Ziel sah, desto mehr nahm die Freude über den eigenhändig angefertigten Modellbau wieder zu. Mit der Gestaltung der Umgebung, der Besprayung der verschiedenen Teile und mit dem Zusammenbau schloss sich schliesslich der Kreis der Bauvorgänge.

Der Tenor aus den Klassen war äusserst positiv. Es war sicherlich ein eindrückliches Erlebnis, ein derartiges Projekt von „A bis Z“ selbst zu bauen. Eine Arbeit, die den Schülern der drei Werkenklassen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
von Tina Fantelli/Manuela Forter/Samuel Tanner
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