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Welschlandlager 3ab - September 04

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In einer spannenden und auch lustigen Woche haben die Schüler und Schülerinnen der 3. Sekundar-klasse im Welschlandlager in St. Cergue die französische Sprache angewendet. Aber auch das Kennenlernen der Romandie und einiger Schweizer Grossstädte bereitete viel Spass.
Lausanne erkundet
Am Montag in der früh machte sich die 3. Sekundarschule aus Rebstein auf den Weg nach St.Cergue im Kanton Waadt. Bei einem Zwischenhalt in Lausanne bekamen die Schüler die schwierige Aufgabe verschiedene Sehenswürdigkeiten in Lausanne anhand von Stichworten und ihrem sprachlichen Können zu finden. Danach besuchten die Schüler und Lehrer das Olympia Museum. Bei einer interessanten Führung konnten sie voller Begeisterung die verschiedenen Sportarten und die Geschichte der Olympischen Spiele, sowie originale Olympiararitäten bestaunen. An den Abenden mussten die Schüler jeweils in einer Gruppe ein Téléjournal (Tages-Rückblick auf französisch) oder einen Vortrag vorbereiten und vortragen. "Gebet Ruha !!!", das war jeweils das Abendgebet der Lehrkräfte.

Nähere Umgebung kennengelernt
In der Nacht auf Dienstag begann es zu stürmen, und trotzdem es auch am Morgen immer noch regnete, radelten die tapferen Lagerleute nach St. Cergue, wo sie einen Velo-OL bestritten. Am Dienstag Nachmittag begaben sich die Schülerinnen und Schüler erneut nach St.Cergue, um dort mit einem bereits vereinbarten Partner oder einem auf der Strasse angesprochenen Passanten ein Interview auf Französisch zu führen.

Genf unsicher gemacht
Am Mittwoch besuchten die Schüler Genf. Bei der Besichtigung des Roten Kreuzes erfuhren die zwei Klassen viel über Henry Dunant`s Lebenswerk. Mit Filmen über die zerstörendsten Naturkatastrophen und Kriege des letzten Jahrhunderts, erfuhren sie, wo das Rote Kreuz zur Stelle war um zu helfen. Am Mittag bekamen die Oberstufenschüler 20 Franken, um sich ihr Essen auf Französisch in einem Restaurant zu bestellen. Wobei sich jede dreier Gruppe den Speiseort selbst auswählen durfte, einzige Einschränkung: die Fast-Food-Filialen waren tabu. Der einzige Haken an dieser Geschichte war, dass man mit diesen 20 Franken im teuren Genf nicht weit kam. Am Nachmittag hatten die Schüler kurz Zeit, Genf auf eigene Faust zu erkunden. Treffpunkt war der "Jet d'eau", wo sie mit dem Schiff weiter nach Nyon fuhren. Für eine kurze Verspätung sorgten zwei arme, hilflose Schülerinnen, die den Springbrunnen nicht finden konnten, da er kurze Zeit ausser Betrieb war. Aber durch ihre gute Ausdauer und ihr schnelles Handeln konnten sie doch noch mit den andern rechtzeitig aufs Schiff gehen.

Nyon besichtigt
Am nächsten Tag besuchten die Klassen, mit dem Zug, dessen Haltestelle ca. zehn Minuten vom Lagerhaus entfernt war, Nyon. Die Lehrkräfte versuchten sich als Stadtführer und zeigten ihnen Nyon. Weil die Lehrer gerade so guter Laune waren, bekamen die zwei Schulklassen sogar noch einen zweistündigen, freien Aufenthalt. Am Donnerstagabend durften die Schüler freiwillig mit dem Velo in den Ausgang gehen oder sich einen Film auf Französisch anschauen.
In dieser Nacht um 4.30 Uhr wurde von zwei Jungs eine neue Sportart entdeckt. Es handelt sich hierbei um "Apfel-Hockey". Man spielt solange, bis eine „Person“ das Spiel für beendet erklärt. Diese Nachtsportart wird jeweils mit einem Besen und einem Apfel gespielt.

Bern erlebt
Leider mussten die Schüler und Lehrkräfte am Freitag, nachdem sie das Haus blitz-blank geputzt hatten, schon wieder nach hause reisen. Bei der Stadt Bern wurde ein Halt eingelegt. Hier hatten die zwei Klassen sogar eine richtige Führung zu den Sehenswürdigkeiten von Bern. Anschliessend bekamen die Schüler einige Zeit um selbständig einzukaufen und auf Erkundungstour zu gehen.
In Rebstein wurden die Oberstufenschüler schon sehnsüchtig von ihren Eltern erwartet und waren froh, für einmal einfach die Füsse hochlegen zu können, ohne an Vorträge, Téléjournal oder Tagebucheinträge auf Französisch denken zu müssen.
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