Welschlandlager in Enney (Fr) 3sab – Mai 2018

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In fünf Tagen verbringen die Klassen 3sab eine abwechslungsreiche Zeit in Enney (FR). Die Atmosphäre ist super, das Wetter teilweise nass und etwas kühl.

von Maxima 3sb und Gaetano 3sa

Nach einer ruhigen Fahrt im Bus findet in Bern bereits die Besichtigung der ersten kulturellen Objekte statt. Die Reise wird über Fribourg Richtung Bulle fortgesetzt, ehe der Car an unserem Aufenthaltsort Enney hält. Die Zimmer sind schnell bezogen und eingerichtet. Der anschliessende Spaziergang durch Enney wird durch drei Partien Französisch-Lotto abgerundet.

Gruyéres und interessante Interviews

Schon vor 7 Uhr ist Tagwache. Später fahren wir mit dem Velo nach Gruyères, welches 5 km von uns entfernt ist. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf. Die eine besucht zuerst die Käserei, während die andere zum Schloss Gruyères hinauffährt und das mittelalterliche, schmucke Dörfchen sowie das Schloss besichtigt. Danach trifft man sich wieder gemeinsam zur Weiterfahrt nach Bulle, wo wir am Nachmittag in kleineren Gruppen Interviews machen. Die einen gehen aufs Polizeipräsidium, andere in einen Blumenladen und wieder andere besuchen das Touristenbüro. Die Begegnungen sind herzlich, und wir können unser Französisch mal in der Praxis anwenden. Wir geniessen in Gruppen den Aufenthalt in Bulle. Abends wird dieser Tag mit einem französischen Spielparcours und einer schweiss-treibenden, stimmungsvollen Disco abgeschlossen.

Durch die Rebberge zum Genfersee

Früh am Morgen begeben wir uns auf unseren Fahrrädern zum Bahnhof von Gruyères, um später mit dem Zug nach Puidoux-Chexbres zu fahren, von wo bei angenehmen Temperaturen und noch trockenem Wetter eine 10km-Wanderung durch die Rebberge nach Vevey unter die Füsse genommen wird. In der Kleinstadt Vevey kriegen wir Schüler etwas Geld, um uns mittags und abends selbst zu verpflegen. Zudem erhalten wir den Auftrag, in Kleingruppen Einheimische oder Touristen anzusprechen. Wir befragen sie zu Sehenswürdigkeiten und machen Fotos mit Ihnen, was meist zu freundlichen Begegnungen führt. Anschließend fährt die Klasse zurück ins Lagerhaus, wo auf freier Basis eine weitere Disco stattfindet.

Auch Sport muss sein!

Der Donnerstag beginnt mit Morgengymnastik und anschließendem Frühstück. Kurz darauf werden in zwei Posten unsere Französischkenntnisse gefördert. Einerseits werten wir die Interviews aus, andererseits machen wir uns daran, aktuelle Zeitungstexte zu verstehen. Zum Mittagessen fahren wir auf den öffentlichen Spielplatz, um zu grillieren und anschliessend ein Fussball- und Volleyballturnier zu veranstalten. Spannende Spiele in gemischten Gruppen festigen den Zusammenhalt.

Tolle Atmosphäre im Spielcasino

Das folgende Abendprogramm zeigt sich vielfältig: Disco, Casinospiele, Tagesschau mit Meteo, Interview und allgemeine News, Quiz, Wahrsagerinnen, eine exklusive Getränke- und Dessertbar und ein Parcours, den man machen kann, sobald man keine "Echelles" mehr hat. Echelles sind die Währung, mit der wir den ganzen Abend hindurch bezahlen und spielen können. Die Nachtruhe verschiebt sich zum Glück der Schüler etwas nach hinten.

Vom Putzen zur Schokoladenfabrik

Nun heisst es Koffer packen und das Haus säubern. Bald verladen wir das Gepäck in den Bus und eine halbe Stunde später machen wir uns mit dem Velo auf nach Broc zur Schokoladenfabrik Néstlé – Cailler. Wir durchlaufen eine Show, in welcher uns die Geschichte der Schokolade und der Fabrik erzählt wird. Nach der Besichtigung und der feinen Schokoladendegustation geht es zurück in die Ostschweiz. Auf der Rückreise zeigen sich einige von uns müde von dieser ereignisreichen Woche, andere hingegen verbringen die Zeit im Car mit unermüdlichen Gesängen.

Eine abwechslungsreiche Woche mit überaus guter Stimmung wird mit der Ankunft in Rebstein erfolgreich abgeschlossen.

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