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Schlussfeier der 3. Klassen – Juni 2015

   

Sketchs, Musik, Gesang, Tanz und Videos: Was die Schulabgänger der 3. Klassen an der Abschlussfeier gezeigt haben, dürfte kaum zu überbieten sein.

Bericht von Kurt Latzer vom Rheintaler

Fotogalerie

Fotogalerie (Fotos vom Rheintaler)

Bericht vom Rheintaler

Was dabei heraus kommt, wenn man die Schülerinnen und Schüler beim Planen der Schlussfeier freie Hand lässt, war gestern Abend im Schulhaus Sonnental zu sehen. Anders als früher, als Schlussfeiern noch streng nach dem «Protokoll» und unter der Leitung der Lehrkräfte einstudiert wurden, lässt man heute den Schülern freie Hand. Erst etwa zwei- bis drei Wochen bevor sie sich ins Berufsleben verabschieden, bekommen die Schulabgänger den Auftrag: «Macht was!» Und sie haben sich etwas einfallen lassen. Lustiges, beschwingtes und musikalisches haben die Schüler auf die Bühne der Aula gezaubert. Da haben nicht nur die Eltern, sondern auch die Lehrkräfte gestaunt und gelacht. Besonders der «kleine» Unterschied der Nationen sorgte für viele Lacher. Wie reagiert ein Schweizer Vater, wenn er erfährt, dass sein Sohn homosexuell ist, wie ein Vater albanischer Abstammung? Das Publikum im «Sonnental» hat es erlebt.Bei der musikalischen Begleitung von Tanzeinlagen sowie vorgetragenen Liedern fiel eines auf: Die Deutsche Sprache scheint bei den Rebsteiner und Marbacher Schulabgängern keinen grossen Stellenwert zu besitzen.

Ruhig wurde es im Saal, als eine Schülerin zwei Videos präsentierte, die sie im Rahmen ihrer Projektarbeit produziert hatte. Die Themen: psychische und körperliche Gewalt und Erderwärmung. Schliesslich, vor dem kulinarischen Teil und der Besichtigung der Projektarbeiten, versammelten sich die knapp 70 Schulabgänger mit ihren Lehrkräften zum Erinnerungsfoto auf der Bühne. Die Jugendlichen bedankten sich da- bei bei den Lehrpersonen und bei ihren Eltern.